Museums-Trailer

Der Museumstrailer kann auch auf Ihren PC herunterladen werden.

Der Videoclub des "Gymnasiums Am Breiten Teich" hat darin Video- und Fotoaufnahmen von Museumsobjekten zu einer Diashow zusammen geschnitten.

 

Kontaktdaten

Museum der Stadt Borna
An der Mauer 2-4
04552 Borna
Telefon: +49 (03433) 27 86 0
Telefax: +49 (03433) 27 86 40
Mail: museum@borna.de
Museumsleiterin:
Gabriele Kämpfner

Jugendstil-Glasfenster

Material: Holz, Glas
Entstehungszeit: um 1910
Maße: 2 Seitenfenster: 186,5 x 27 cm; Oberfenster: 66 x 105,5 cm
Diese drei Buntglasfenster mit floralen Elementen im Jugendstil befanden sich im unteren Stockwerk des ehemaligen Rittergutsgebäudes Großhermsdorf in Heuersdorf.

Wann sie in das Gutsgebäude eingebaut wurden lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen.
Im  Jahre 2007, kurz vor der Devastierung der Ortschaft Heuersdorf für den Braunkohlentagebau „Vereinigtes Schleenhain“, worden diese Fenster von Mitgliedern des Vereins „Pro Heuersdorf“ e.V. sichergestellt. 

Sie sind einer der wenigen Relikte die vom Rittergut Großhermsdorf bzw. von Heuersdorf für die Nachwelt erhalten geblieben sind.

Seit 2016 sind die Fenster im Bestand des Museums Borna.
Bis zum 30. Juni 2018 sind diese Buntglasfenster
Bestandteil der Sonderausstellung „BEWAHRT – 10 Jahre Emmauskirche in Borna.
Heimat in Bewegung.“

Seesack

Material: Baumwollleinen

Entstehungszeit: 1945

Maße: 72 cm hoch

Diesen Seesack erhielt der deutsche Wehrmachtsangehörige Helmut Beckert aus Borna-Gnandorf während seiner britischen Kriegsgefangenschaft in Ägypten.

Von 1945 bis 1947 war Helmut Beckert im Lager 380 Fanara/Bittersee in Ägypten inhaftiert.

Danach kam er zu seiner Familie nach Borna mit diesem Seesack, in dem sein ganzes Hab und Gut enthalten war, zurück.

Das Museum der Stadt Borna bekam diesen Seesack im Dezember 2017 vom Sohn von Helmut Becker geschenkt.

Reservistenglas des Karabinier-Regiments

Maße: 15 cm hoch,  8 cm Durchmesser und 0,3 Liter

Inschrift: 2. Esc. Einj. Frw. Köhler Karab. Regt. 1901 – 1902

Es handelt sich hier um einen seltenes Reservistenglas
für Angehörige des Karabinier-Regiments
die hier ihren Einjährigen Freiwilligen Dienst verrichteten.

Anfang 2018 konnte das Museum dieses seltene Stück erwerben.

Künstler: Martha Schrag

Entstehungszeit: 1932

Maße: 32 x 38 cm

Martha Schrag wurde am 29. August 1870 in Borna geboren. Sie war Mitglied der Künstlergruppe Chemnitz. Ihre Gemälde, Zeichnungen und Lithografien waren stark vom Expressionismus geprägt.
Viele ihrer Motive zeigten den arbeitenden Menschen in der Industriestadt und die von ihm veränderte Landschaft.

Während des Ersten Krieges zeigen ihre Grafiken tröstende Frauen und den Schrecken des Krieges. Unter der Nazi-Herrschaft werden 23 Werke von Martha Schrag als „entartete Kunst“ eingestuft und vernichtet. Martha Schrag starb am 10. Februar 1957 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz).

Das Museum der Stadt Borna konnte diese Lithografie im März 2018 für ihre Sammlung erwerben.


Das Museum der Stadt Borna ist eine vom Kulturraum Leipziger Raum geförderte Einrichtung.

 

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