Museums-Trailer

Hier können Sie sich den Museum-Trailer auf Ihren PC herunterladen.

Der Videoclub des "Gymnasiums Am Breiten Teich" hat darin Video- und Fotoaufnahmen von Museumsobjekten zu einer Diashow zusammen geschnitten.

 

Kontaktdaten

Museum der Stadt Borna
An der Mauer 2-4
04552 Borna
Telefon: +49 (03433) 27 86 0
Telefax: +49 (03433) 27 86 40
Mail: museum@borna.de
Museumsleiterin: Gabriele Kämpfner

30. November 2016 - 26. Februar 2017 (Eröffnung 30.11.2016 | 17 Uhr)

Dies ist eine Wanderausstellung die vom Literaturkreis Novalis e.V. Weißenfels und von der MIBRAG mbH initiiert wurde. Sie thematisiert das Leben und Schaffen des Naturwissenschaftlers, Geologen und Dichters Friedrich von Hardenberg, der unter dem Pseudonym „Novalis“ bekannt wurde.

Friedrich von Hardenberg gilt als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Frühromantik. Als studierter Bergbau-Ingenieur hatte er – zuletzt im Rang eines kursächsischen Berg- und Salinen-Amthauptmannes – Anteil an der geologischen Erschließung des im Bereich von Zeitz und Weißenfels gelegenen Braunkohlenreviers, das heute im Wesentlichen von der MIBRAG repräsentiert wird.

Hardenbergs Lebenszeit fällt zusammen mit der im späten 18. Jahrhunderts begonnenen Nutzung der Braunkohle als Heizungs- und Feuerungsmaterial in den sächsischen Salinen. Notwendig wurde dieser Schritt, um die rasant abnehmenden Wälder, und damit die Ressource Holz, zu schützen.

Die von Novalis in dem naturphilosophischem Romanfragment „Die Lehrlinge von Sais“ (1798/99 entstanden, 1802 posthum herausgegeben) vorgedachte „Entwilderung der Natur“ entspricht dem Sinn nach dem Begriff „Nachhaltigkeit“, der seinerzeit an Hardenbergs Studienort, der Bergbauakademie in Freiberg, geprägt worden ist. Auch als Dichter plädiert Hardenberg dafür, die menschlichen Bedürfnisse so zu gestalten, dass die Umwelt gepflegt und nach ihrer Ausbeutung, wiederhergestellt wird. Diese Vorgabe von Novalis praktiziert die MIBRAG in vielfältiger Weise bei der Sanierung, Rekultivierung und zivilen Nutzung des von ihr beanspruchten Naturraumes.


 

12. Oktober - 20. November 2016 (Eröfffnung 12.10.2016 | 17 Uhr)

Dies ist eine Wanderausstellung des Landesamtes für Archäologie Sachsen und des sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie im Museum der Stadt Borna.

Die Ausstellung stellt Sachsense Reichtum an archäologischen Denkmälern und Möglichkeiten zu ihrem Schutz vor. Sie haben Tausende von Jahren im Boden überdauert und sind Zeugen einer Zeit, aus der es keine schriftlichen Aufzeichnungen gibt.

Die Besucher lernen in der Ausstellung die ganze Bandbreite an Denkmälern kennen: vom Gräberfeld über Hortfunde bis zu Siedlungen und Befestigungen. Die Blockbergung eines Urnengrabes aus der späten Bronzezeit, ausgewählte Funde, bebilderte Schautafeln und interaktive Stelen vermitteln einen Eindruck von der Vielfalt der Quellen.  

 


Das Museum der Stadt Borna ist eine vom Kulturraum Leipziger Raum geförderte Einrichtung.